Google Analytics – Elektronische Zustimmung zur ADV

Die elektronische Zustimmung zum Vertrag für die Auftragsdatenverarbeitung (ADV) von Google Analytics ist durch einen Zusatz in den Google Kontoeinstellungen möglich. Was müssen Webseitenbetreiber dabei datenschutzrechlich beachten?

Direkt starten mit der Analyse – ein großer Vorteil!

Das Webtracking durch Google Analytics ist ausschließlich nach dem Abschlusses eines Vertrages zur Auftragsdatenverarbeitung gemäß § 11 BDSG erlaubt. So ist es durch die Aufsichtsbehörde mit Google vereinbart worden. Eine darauf abgestemmte Vorlage steht für Kunden im Netz bereit: www.google.com/de//analytics/terms/de.pdf.

Jedoch geht natürlich durch die Übermittlung eines Vertrages in Papierform wichtige Zeit für die Analyse der Webseite verloren.

Elektronische ADV-Zustimmung funktioniert

Der Vorteil ist klar ersichtlich. Elektronisch geht schneller und ist definitiv einfacher / komfortabler als über den Postweg.

Den Zusatz für die Datenverarbeitung kann man mit Zugangsberechtigung zum Google-Analytics-Konto direkt nach dem Login unter Verwaltung > Kontoeinstellungen durchführen.

Zusatz zur ADV Google Analytics50

Dann besteht die Möglichkeit zum Zugriff auf den Zusatz der Datenverarbeitung (ausgedruckt, 8 Seiten auf Englisch) und die Möglichkeit, dieser elektronisch zuzustimmen.Google Analytics ADV zum Ausdrucken

Die deutsche Aufsichtsbehörde vereinbarte die Umsetzung der Datenschutzanforderungen für den Einsatz von Google Analytics und verabredete mit Google mitunter den Zusatz zur Datenverarbeitung mit elektronischer Zustimmungsmöglichkeit. Dies hat sich auch die Art. 29-Datenschutzgruppe der EU zum Vorbild genommen. Diese Regelung bezieht sich auf die europäische Datenschutzrichtlinie 95/46/EG, die den Mitgliedsstaaten einen Gestaltungsspielraum bei der Umsetzung der Datenschutzrichtlinien Anforderungen einräumt. So gibt es unterschiedliche Anforderungen und Regeln an die Form des Abschlusses eines Auftragsdatenverarbeitungsvertrages.

Benötige ich die Papierform noch?

In der DSGVO Art. 28 Abs. 9 wird bestimmt, dass der Auftragsverarbeitungsvertrag auch in elektronischer Form erfolgen kann. Somit ist die Papierzustimmung zur Auftragsdatenverarbeitung von Google seit dem 25. Mai 2018 Altpapier geworden.

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